Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen angezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Beide Seiten der vorigen Revision Vorhergehende Überarbeitung
Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
forschung:veröffentlichungen [2018/03/29 20:40]
erich [2018, Heft 28: I N . D R U C K]
forschung:veröffentlichungen [2018/07/13 02:28] (aktuell)
erich [1985, Heft 5]
Zeile 34: Zeile 34:
 Jutta und Stefan Ohl, Wadldamstr. 16, 90411 Nürnberg Tel. 0177/​2368256 oder (0172/​8946053,​ [[vertriebsstelle.vdhk@gmx.de | Vertriebstelle]] \\ Bei Bestellungen bitte zusätzlich anrufen Jutta und Stefan Ohl, Wadldamstr. 16, 90411 Nürnberg Tel. 0177/​2368256 oder (0172/​8946053,​ [[vertriebsstelle.vdhk@gmx.de | Vertriebstelle]] \\ Bei Bestellungen bitte zusätzlich anrufen
  
-==== 1985, Heft 5 ==== +==== 2018, Heft 5, 2. überarbeitete und erweiterte Auflage ​==== 
-Manfred Gauda, Erich Knust, Dieter Weber, Zeichnungen von Walter Schäfer: **Der Trippstadter Brunnenstollen** \\ +Manfred Gauda: **Der Trippstadter Brunnenstollen** \\ 
-Zur Wassergewinnung und –fortleitung wurde am Stadtrand ​von Trippstadt ​ein Stollen gebaut, der an die Bauform eines Quanat erinnert ​Der Trippstadter ​Brunnenstollen sammelt ​Grundwasser ​und führt dieses durch einen unterirdischen Freispiegelstollen zur Erdoberfläche. Der Stollen hat eine Gesamtlänge von 365 m, wovon mehr als die Hälfte in den Bundsandstein gehauen ​und die übrigen ​Srecken ​gemauert sind. Nahe dem Südausgang liegen zwei Brunnenstuben, deren Schüttung zusammen mit der des Stollens bis 1965 zur Versorgung ​der Laufbrunnen ​der Gemeinde ​Trippstadt ​diente.+Der ehemalige Sitz der Familie ​von der Hacke liegt in Trippstadt, ​südlich von Kaiserslautern. Vermutlich zur Sicherung ​der Wasserversorgung des Schlosses wurde im 18. Jahrhundert ein Wassersammelstollen angelegt.  
 +Der Tippstadter ​Brunnenstollen sammelt ​einsickerndes Schichtenwasser in einem Haupt und zwei Seitenstollen ​und führt dieses durch einen unterirdischen Freispiegelstollen zur Erdoberfläche. Der Stollen hat eine Gesamtlänge von 365 m, wovon mehr als die Hälfte in den Buntsandstein genauen ​und die übrigen ​Strecken ​gemauert sind. Der Stollen wurde von zwei Seiten vorgetrieben,​ der Treffpunkt ist deutlich erkennbar. Anhand vorhandener Spuren können Überlegungen zum Erreichend der jeweils anderen Seite nachvollzogen werden. 
 +In der Nahe dem Südausgang liegen zwei Brunnenstuben. Das Wasser ​des Stollens ​diente ​bis 1965 zur Versorgung ​einiger ​Laufbrunnen ​in Trippstadt.
  
-29 S., 13 Abb., Pläne, 1 Tab. 2,00 Euro+ 
 +51 S., 57 Abb., 16 Pläne, 1 Karte 5,50 Euro
  
 ==== 1987, Heft 6 ==== ==== 1987, Heft 6 ====
Zeile 231: Zeile 234:
  
  
-====  2018, Heft 28:  W I R D . G E D R U C K T ===+====  2018, Heft 28: ===
 Jochen Braselmann, Peter Dienes, Rudolf Wild: **Sitzabris in der Südpfalz und im nördlichen Elsaß** \\ Jochen Braselmann, Peter Dienes, Rudolf Wild: **Sitzabris in der Südpfalz und im nördlichen Elsaß** \\
 Im Buntsandstein von Pfälzerwald und Vogesen finden sich zahllose natürliche Felsdächer (Abri). Ein Typus sind kleinste Abris, Nischen, die unter einem überhängenden Felsen eine ausgehauene Sitzfläche aufweisen, von der man einen weiten Ausblick hat. Derartige Abris werden vom Autor als Sitzabris bezeichnet. 12 Sitzabris finden sich im Trifelsland mit einem Bezug zu drei Altstraßen,​ die zur Römerzeit oder im Mittelalter benutzt wurden: Paarweise finden sich Sitzabris in hohen Felsen in Sichtweite der Burg Trifels, wobei man vom ein Sitzabri eine Altstraße einsieht, vom anderen Sitzabri auf den Trifels blickt und in zwei Fällen ein dritter Sitzabri am Fuß des Felsens hinzukommt. Die Aufzählung wird beschränkt auf Sitzabris, deren Sitzfläche eindeutig von Menschenhand erstellt wurde und die somit zweifelsohne von Menschen benutzt wurden. Meist entstand die Sitzfläche in einer Schichtgrenze des Gesteins, so dass Behauungsspuren zwar auf der Sitzfläche fehlen, jedoch an benachbarten vertikalen Flächen zu sehen sind. Zum Alter der Sitzabris können, ebenso wenig wie zum Zweck ihres Baus, keine Aussagen gemacht werden. Bemerkenswert ist eine Häufung im Umkreis von 5 km um die Burg Trifels. Es ist gewagt, auf das Alter eines Sitzabris zu schließen, das in Sichtweite eine Altstraße vorbeiführt. Im Buntsandstein von Pfälzerwald und Vogesen finden sich zahllose natürliche Felsdächer (Abri). Ein Typus sind kleinste Abris, Nischen, die unter einem überhängenden Felsen eine ausgehauene Sitzfläche aufweisen, von der man einen weiten Ausblick hat. Derartige Abris werden vom Autor als Sitzabris bezeichnet. 12 Sitzabris finden sich im Trifelsland mit einem Bezug zu drei Altstraßen,​ die zur Römerzeit oder im Mittelalter benutzt wurden: Paarweise finden sich Sitzabris in hohen Felsen in Sichtweite der Burg Trifels, wobei man vom ein Sitzabri eine Altstraße einsieht, vom anderen Sitzabri auf den Trifels blickt und in zwei Fällen ein dritter Sitzabri am Fuß des Felsens hinzukommt. Die Aufzählung wird beschränkt auf Sitzabris, deren Sitzfläche eindeutig von Menschenhand erstellt wurde und die somit zweifelsohne von Menschen benutzt wurden. Meist entstand die Sitzfläche in einer Schichtgrenze des Gesteins, so dass Behauungsspuren zwar auf der Sitzfläche fehlen, jedoch an benachbarten vertikalen Flächen zu sehen sind. Zum Alter der Sitzabris können, ebenso wenig wie zum Zweck ihres Baus, keine Aussagen gemacht werden. Bemerkenswert ist eine Häufung im Umkreis von 5 km um die Burg Trifels. Es ist gewagt, auf das Alter eines Sitzabris zu schließen, das in Sichtweite eine Altstraße vorbeiführt.
  
-60 Seiten, 110 Abbildungen und Pläne+60 Seiten, 110 Abbildungen und Pläne ​- 5.50 Euro
forschung/veröffentlichungen.1522348837.txt · Zuletzt geändert: 2018/03/29 20:40 von erich
Nach oben
CC Attribution-Noncommercial-Share Alike 4.0 International
chimeric.de = chi`s home Valid CSS Driven by DokuWiki do yourself a favour and use a real browser - get firefox!! Recent changes RSS feed Valid XHTML 1.0